"Kehls Geschichte ist das Tagebuch der deutsch-französischen Beziehungen. Ihre Ereignisse sind radikaler Art, indem sie sich ereigneten, pflügten sie das alte Kehl unter", schrieb Carl Helmut Steckner 1979.

Eine friedliche Zeit erlebte Kehl um 1780, als hier die in Frankreich verbotenen Schriften der Aufklärer gedruckt wurden. Damals schrieb ein unbekannter Reisender: "Den Kehlern ist es übrigens erwünscht. Sie meinen, im Fall eines entstehenden Kriegs werde Voltaire sie mehr schützen als eine starke Garnison." *

Heute sorgt die Lage am Rhein in der Nachbarschaft zur Europastadt Straßburg für Handel und zwingt zum Wandel, zur Anpassung an neue Herausforderungen.

* 2023 wird die App "Weg des Buches" an Kehls Beitrag zur Aufklärung in Europa erinnern.